Sauber mit Heidfeld in Singapur am Start
Sauber startet nicht nur mit technischen Updates bei dem Grand-Prix in Singapur, sondern auch mit Formel-1-Rückkehrer Nick Heidfeld. Kamui Kobayashi freut sich auf die Einsätze in Asien und Heidfeld hungert seinem Comeback im Formel-1-Zirkus entgegen. Der Grand-Prix auf dem Marina Bay Circuit ist der Startschuss der letzten fünf Saisonrennen der Saison 2010.
Kobayashi ist in Singapur noch kein einziges Rennen gefahren, kennt aber die Strecke vom Simulatortraining. Er war in den vergangen beiden Jahren als Ersatzfahrer für Toyota an der Rennstrecke und habe sich alles sehr genau angeschaut. Für einen Stadtkurs sei die Strecke sehr lang, aber die Stimmung sei großartig. Er fuhr bisher in seiner Karriere ein einziges Nachtrennen in der GP 2 und wurde in Katar immerhin Vierter. Er ist davon überzeugt, in Singapur wettbewerbsfähiger als in Monza zu sein. Ein gutes Ergebnis wäre eine besondere Motivation für sein Heimrennen in Suzuka. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamkollegen Heidfeld.
Heidefeld kann es auch kaum noch abwarten, endlich wieder in einem Rennauto zu sitzen. Er freut sich, dass er wieder fahren kann und der erste Einsatz in Singapur stattfindet. Der Marina Bay Circuit war vor zwei Jahren schon auf Anhieb einer seiner favorisierten Rennstrecken. Die Strecke sei für einen Stadtkurs sehr anspruchsvoll und er ist gespannt, wie es sich mit den vielen Bodenwellen verhält. Die Strecke habe sich diesbezüglich 2009 verschlechtert, die Veranstalter wollten allerdings etwas dagegen tun. Er schwärmt noch heute von der gigantischen Atmosphäre und er freut sich auch auf die Zusammenarbeit mit Teamkollege Kobayashi.
Technikchef James Key bezeichnet die Strecke als tückisch mit besonders vielen Bodenwellen. Somit seien ein mechanischer Grip und mechanische Abstimmung sehr wichtig. Die Kurvencharakteristik käme der Strecke von Monaco sehr nahe, ebenso in Bezug auf das extrem hohe Abtriebsniveau. Er sieht das Nachtrennen von Singapur auch als einzigartigen Event im Rahmen der Formel-1-Rennen.