Déjà-vu-Erlebnis für Vettel in Silverstone
Sebastian Vettel unterstreicht eindrucksvoll seine Klasse: Beim Großen Preis in Silverstone startet der deutsche Red-Bull-Pilot aus der Pole Position. Direkt hinter ihm auf Platz zwei lauert sein Teamkollege Mark Webber.
Mit seiner Spitzenposition zeigte der junge Formel 1-Fahrer, nach seinem Sieg in Valencia, dass er im Rennen um den Weltmeistertitel ein ernstes Wort mitzureden hat. Es ist zudem die zweite Pole in Folge in Silverstone. Im letzten Jahr startete Vettel ebenfalls von Platz eins.
Frust gab es im Rennstall von McLaren: Die beiden Briten Hamilton und Button enttäuschten beim Heim-Grand-Prix. Immerhin schaffte es Hamilton auf Startplatz vier – sein Teamkollege rutschte auf Position 14. Damit liegt der amtierende Weltmeister sogar noch hinter Michael Schumacher.
Der Rekordweltmeister startet am Sonntag von Platz zehn. Wenigstens Teamkollege Nico Rosberg fuhr in seinem Silberpfeil vor auf Startplatz fünf. Für den enttäuschten Rekordweltmeister Schumacher ist es die schlechteste Silverstone-Startposition seit 16 Jahren. Dementsprechend unzufrieden war auch Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug.
Red-Bull-Teamchef Chris Horner darf dagegen zufrieden sein: Das letzte Mal, dass zwei Autos aus einem Rennstall in Silverstone in der ersten Startreihe standen, liegt 13 Jahre zurück.
Mit einem Sieg am Sonntag könnte Sebastian Vettel erstmals in seiner Karriere die Führung in der Gesamtwertung übernehmen. Derzeit liegt der Heppenheimer mit 115 Zählern auf dem dritten Rang. Der WM-führende Lewis Hamilton hat 127 Punkte, sechs Zähler vor Teamkollege und Weltmeister Button (121). Red-Bull-Pilot Webber folgt auf Rang vier (103).