Jenson Button auf Hochtouren
Kurz vor Beginn des nächsten Grand Prix in Silverstone ist bei Jenson Button einiges passiert. So gab er den Gewinnern eines Preisausschreibens bei einem PR-Termin seines Sponsors TAG Heuer im Londoner Westfield-Store ein ganz persönliches Interview. Seine Fans konnten auf verschiedenen Internetportalen vier Fragen an den F1-Piloten stellen. Button suchte sich die interessantesten aus und lud die Fans zu einem Meet&Greet nach London ein. Den Abschluss dieses Events mit dem McLaren-Piloten bildete eine exklusive Cocktailparty.
Dass der Brite die Zeit für solche Unternehmungen hat, erklärt sich aus seiner Zuversicht vor dem Heim Grand Prix in Silverstone, die er mit seinem Stallgefährten Lewis Hamilton teilt. Button ist von der Konkurrenzfähigkeit seines Autos überzeugt und will gemeinsam mit Hamilton um den Sieg kämpfen. Er bedankte sich in einem Interview vor allem für die Unterstützung der heimischen Fans selbst in den schwärzesten Stunden seiner Karriere. Diesen Rückhalt möchte Button nun zurückzahlen und seine Fans daher bestens bedienen. Eine besondere Brisanz sieht der britische Formel-1-Pilot in der Tatsache, dass er als Titelverteidiger in Silverstone antritt und als momentan Zweitplatzierter hinter seinem britischen Teamkollegen Hamilton noch alle Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hat.
Allerdings könnte Michael Schumacher durchaus noch gefährlich für Button werden. Jener liege zwar momentan in der Fahrerwertung weit zurück, aber abschreiben dürfte man einen Michael Schumacher nicht. Dieses Fazit zog Jenson Button nach den ersten Rennen zum Comeback von Michael Schumacher. Was er bisher von ihm gesehen habe, hat Laune gemacht und er empfindet es als „ziemlich cool“ gegen einen alten Rivalen fahren zu können. Schumacher versuche alles aus dem Fahrzeug herauszuholen, was herauszuholen ist.
Kein Wunder, dass Button nun seinen Kampfgeist stärken will. Und so tauschten er und Hamilton am Wochenende ihre Rennanzüge gegen eine Paintball-Ausrüstung und zogen gegen einige ausgewählte Motorsport-Reporter in den Kampf. Jenson Button und Lewis Hamilton waren vor Beginn dieses sportlichen Events siegessicher und wollten wie Ninjas kämpfen. Ein „Rückentreffer“ eines Journalisten bedeutete allerdings das schnelle Aus für Hamilton und auch Button musste sich wenig später geschlagen geben. Da muss er wohl noch üben.